Monatsenergie

Im Einklang mit dem Jahreskreis leben

Reifen wie der Baum,

der seine Säfte nicht drängt

und getrost in den Stürmen

des Frühlings steht

ohne die Angst,

dass dahinter kein Sommer

kommen könnte.

                           R.M.Rilke

 

Jeder Monat im Jahr hat eine andere Energie.
Wenn wir das Wissen unserer Vorfahren einbeziehen, können wir gelassener durchs Jahr gehen und bewusst die Kräfte der Natur für die Gestaltung unseres Lebens nutzen. Im Einklang mit dem Rhythmus der Jahreszeiten entsteht im Gespräch, in der Entspannung und in Ritualen Achtsamkeit für uns selbst.

Fast immer am ersten Dienstag im Monat

von 19.00 - 21.00 Uhr
im Familienzentrum Markkleeberg Hauptstraße 56

UKB: 15 Euro/Abend oder als Jahreskurs : 120 € für 12 Abende

 

Januar - Monat des Neuanfangs - Geduld haben

Benannt nach Janus (lat. Pforte, Schwelle), dem römischen Gott der Türen und Übergänge aller Art. Janus hatte zwei Gesichter, eines blickt nach hinten und innen auf das Alte, das andere sieht, was außen geschieht, im Neuen.
Der Januar ist eine Zeit zum Innehalten, wir werden auf die Qualität des neuen Jahres eingestimmt.

Nimm Dir im Januar Zeit, um nach innen zu lauschen.
In der Natur erfolgt die Erneuerung im Inneren, in der Erde. Erst wenn die Erneuerung im Inneren stattgefunden hat, kann sie auch langsam nach außen treten und sich manifestieren.
Es gilt also den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, bevor man handelnd in sein Leben eingreift.

 

 

Dazu braucht es etwas Mut, denn wir verabschieden uns von der Vorstellung, alles im Griff zu haben, verbinden uns stattdessen mit dem ewigen Kreislauf von         Werden-Sein-Vergehen


Nimm dir zu Beginn des Jahres etwas Zeit und segne das neue Jahr in dem du dir vorstellst, wie goldenes Licht über dein Scheitelchakra in Dein Herz und von dort in deine Hände fließt. Nun sieh vor deinem inneren Auge das neue Jahresrad mit den 12 Monaten und sende das goldene Licht in jeden Monat des neuen Jahres. Stell dir vor, dass du den Segen voraussendest.

Achte dabei auf deine Empfindungen und deinen Energiefluss.


Fragen, die Du Dir stellen kannst, um den Themen des neuen Jahres zu begegnen:


Wie will ich leben im neuen Jahr?
Was ist mir das Wichtigste in meinem Leben?
Wofür setze ich meine Lebensenergie im neuen Jahr ein?
Gibt es ein Wort, das mich 2020 leiten oder inspirieren kann?

5./6. Januar     Die Dreikönigsnacht, Nacht der Wunder und des Segens


Ursprünglich wurde in früherer Zeit die Göttin in ihrer dreifaltigen Gestalt als Jungfrau,  fruchtbare Frau und Greisin gefeiert. Weihnacht war ein Mutterfest und in den Rauhnächten wurde das neugeborene Lichtkind gesegnet und gehütet und kehrt in vielen europäischen und nahöstlichen Mythen wieder.
Die Percht und Frau Holle sind aus dieser Zeit nicht wegzudenken und um sie zu ehren, wurden Speisen auf das Dach oder in den Hof gestellt. Man glaubte an die 3 Schicksalsspinnerinnen, die Nornen (Urd, Verdandi und Skuld) die an den unterirdischen Quellen sitzen und den Lebensfaden der Menschen spinnen, bemessen und schneiden. Das Schicksal spinnt sich aus den vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Taten. Im Glauben der Menschen waren die Schicksalsfrauen auch bekannt als die Disen oder Idisen, denen regelmäßig Opfer gebracht wurden.
In den Rauhnächten war es möglich, Einblick in das eigene Lebensgeflecht zu nehmen.
Die Rauhnächte dienten zur Fruchtbarmachung und Strukturierung des neuen Jahres.

Man vermutet, dass der Umzug der heiligen Drei Könige ursprünglich den drei Bethen, (die im Spätmittelalter in Teilen Deutschlands, der Schweiz und Österreichs verehrt wurden):
Wilbeth-Wiedergeburt,

Ambeth- Fruchtbarkeit und Weisheit und

Borbeth für Geborgenheit und Heilung auf der Erde gewidmet war.
C+M+B könnte auch die drei heiligen Frauen Catharina, Margarethe und Barbara meinen.
Man erhielt den Segen für den weiteren Lebensweg von Mutter Erde.

Räuchere Deine Wohnung oder Dein Haus mit folgendem Spruch am 6.1.:

Möge Catharina mich begleiten
und Margarete mich geleiten,
Barbara schütze dieses Haus und alle die dort gehen ein und aus.

Bitte die alten Energien hinaus, lade die neuen Kräfte in dein Zuhause ein und segne jeden Raum mit guten Wünschen.


Januarvollmond 10.01.:

Er steht für die Innenschau. Lasse alles, was Schatten auf Dein Leben wirft, vorbeiziehen, damit Licht und Segen auf das neue Jahr fallen können.


Dezember - Ankunft des neuen Lichtes

Dezember: Julmond, Christmanoth oder Schlachtmond
Dezember leitet sich von decem, dem zehnten Monat nach römischer Rechnung ab.
4.12. Barbaratag, Kirschzweige schneiden
6.12. Nikolaus
Regnet es an Nikolaus, wird der Winter kalt und graus.
13.12. Luzia, die Lichtbringerin
21.12./22.12. Wintersonnenwende, Jul
24.12. Heiligabend/ Mütternacht
31.12. Silvester/ Hekate-Tag (römisch)

 

 

 

 

Die Rauhnächte: Die Zeit zwischen den Jahren. Die zwölf heiligen Nächte stehen symbolisch für die zwölf Monate im Jahr. Sie beginnen am Heiligabend und enden am 6.1., in manchen Regionen beginnen sie bereits in der Julnacht am 21.12. und enden am Neujahrstag.


Der Dezember - Zeit für Ruhe, Zeit für Stille …
Der letzte Monat im Jahr eignet sich sehr dazu, so wie die Natur zur Ruhe zu kommen.
Das Leben hat sich in den dunklen Bauch der Erde zurückgezogen, um dort auf die Erneuerung im Frühling zu warten. Ruhe wird jetzt energetisch stark unterstützt und gibt gerade in dieser Zeit neue Kraft. Das ist in unserer mit Reizen und Anforderungen überfrachteten Zeit sicher eine große Herausforderung.
Vor allem in den Tagen zwischen dem 21.12. und 25.12. stehen die Themen Rückzug, Besinnung, Stille und Nachdenken im Vordergrund.
Zeit der Ankunft des neuen Lichtes - Der Dezember lehrt uns, dass in der allergrößten Dunkelheit das Licht geboren wird.
Der Dezember war ursprünglich eine Zeit der festlichen Stille. Für uns heute steht er ganz im Zeichen von Weihnachten, der Feier zur Geburt von Jesus Christus und der Adventszeit (adventus- Ankunft).

Die Feier zur Wiedergeburt des Lichtes wurde jedoch schon von den germanischen Stämmen gefeiert, für die das Julfest („hiol“ oder „jol“ bedeutet Rad) eines der wichtigsten Feste im Jahr war. Mittwinter, am 21.12./22.12. ist ein Sonnenfest. Wir haben die längste Nacht und den kürzesten Tag des Jahres. Am 22.12. erfolgt Stillstand und Einheit, am 23.12. Dualität und am 24.12. vollzieht sich die endgültige Wende.
Nach der Christianisierung unter Kaiser Konstantin wurde 381 n.Ch. der 25. Dezember zum offiziellen Geburtstag Christi erklärt. Die Geburt eines göttlichen Kindes zum Weihnachtsfest folgt der heidnischen Tradition, die Wende zur hellen Zeit als Geburt eines Kindes, des Sonnenkindes durch seine göttliche Mutter zu feiern.
Das Bild des neugeborenen Kindes vermittelt uns, dass es die Nacht ist, die das Licht gebiert.
Im germanischen Brauchtum wurde die Modraniht, die Mütternacht zu Ehren der lebenserhaltenden Kräfte der Urmütter gefeiert.
Das Licht wird durch die Bewegung im Mutterschoß wieder geboren.
•    Nimm Dir Zeit, öffne Dich für die Dunkelheit, zieh Bilanz und segne das zurückliegende Jahr.
•    Gib zurück, was Du Dir geliehen hast und führe die Dinge des Jahres so gut es geht zu Ende.


 Fragen, die Dich durch den Dezember begleiten können:
•    Was habe ich in diesem Jahr vollendet?
•    Was möchte ich verabschieden, wovon will ich mich befreien?
•    Was möchte ich nicht mit in das neue Jahr hinübernehmen?
•    Wofür bin ich dankbar und bekräftige es mit meinem Segen?
 
Der Kranz des Jahres (Meditation nach Martina Kaiser)
Der Adventskranz ist ein wunderbares Symbol des Lebens. Immergrüne Zweige stehen für die Verbundenheit mit den großen Kreisläufen, in denen äußere Krisen oft zu innerem Wachstum führen und der Abschied vom Alten Voraussetzung für Erneuerung und Verwandlung ist. Die vier Kerzen stehen für die vier Adventssonntage, aber auch für die vier Elemente und die vier Himmelsrichtungen, die den großen Kreis des Lebens bestimmen. Du kannst den Kranz dafür nutzen, um dir einen Ort der Ruhe und der Nachdenklichkeit zu schaffen. Jeden Sonntag beim Entzünden der Kerze, reservierst Du etwas Zeit für dich. Lege dir einen Zettel und einen Stift zurecht:
Die erste Kerze steht für den Winter, die Erde und damit die materielle Welt. Wie steht es um deine eigene materielle Welt? Hast du genug von allem, was du brauchst? Wie verlief das vergangene Jahr in materieller Hinsicht? Wie geht es deinem Körper?
Schreibe alles auf, was dir dazu einfällt und was du dir für die Zukunft wünschst. Falte den Zettel zusammen und lege ihn unter den Adventskranz.

Die zweite Kerze steht für den Frühling, das Element Luft und den Verstand. Welche geistige Entwicklung hast du im vergangenen Jahr durchlebt, welche Rolle hat dein Verstand für dich in deinem Alltag? Was würdest du verändern wollen? Schreibe wieder auf, was dir dazu einfällt!

Die dritte Kerze ist Symbol für den Sommer, das Element Feuer und für deine Energie, deine Liebe und Begeisterung. Erlebst du dich als kraftvoll und stark? Was ist deine Leidenschaft und was brauchst du, um sie im kommenden Jahr zu leben? Schreibe alles auf!

Die vierte Kerze steht für den Herbst, das Element Wasser und für deine Gefühlswelt. Lässt du alle Gefühle zu, nimmst du sie ernst? Achtest du auf deine Gefühle oder regiert dich dein Verstand? Was kannst du tun, um im neuen Jahr stärker deinen Gefühlen zu trauen? Schreibe erneut auf!

Am Weihnachtsabend ist es Zeit, alle deine Ideen und Gedanken loszulassen und auf den Weg zu schicken. Verbrenne sie in einer feuerfesten Schale, nachdem du sie noch einmal gelesen hast mit einem Dankesspruch:
„Ich danke für das vergangene Jahr und wünsche mir von der Luft Klarheit im Denken, vom Feuer erbitte ich Kraft, vom Wasser die tiefen und wahren Gefühle und von der Erde eine sichere Existenz in dieser Wirklichkeit. Nun übergebe ich alle meine Wünsche dem Feuer zur Verwandlung und bitte um den Segen für das kommende Jahr.“


Dezembervollmond am 12.12.: Mond der langen Nächte; Er erinnert dich an Deine Bestimmung und Deinen Lebensplan.

Was möchtest Du der Nachwelt hinterlassen? Warum bist Du hier?


November: Zeit der Stille, der Leere und des Besinnens auf unsere Wurzeln

Nebelmond, Nebelung oder Windmonat
November leitet sich von novem, dem neunten Monat nach römischer Rechnung ab.
1.11. Allerheiligen
2.11. Allerseelen
11.11. Martinstag
16.11. Nacht der Hekate (griech.)
Mittwoch vor dem 23.11. Buß- und Bettag
Letzter Sonntag vor dem 1. Advent: Totensonntag

 

Der November mit den Themen Tod und Sterben lädt uns ein zur Einkehr, zur Innenschau, zu Gedanken an Verstorbene.

Im November erreicht die Zeit des Loslassens ihren Höhepunkt.
Der Sommer ist vorbei, die Ernte längst eingebracht und das Leben im Außen verliert mehr und mehr an Bedeutung. Es ist eine düstere Zeit. Die Tage werden immer kürzer, die vielfältigen Herbstfarben und das pralle Leben verblassen allmählich. Die Themen Sterben und Tod treten in den Vordergrund und sind, wie zu kaum einer anderen Jahreszeit, sichtbar, greifbar und spürbar. Es ist Zeit, uns in die warme Stube zurückzuziehen und nach innen zu schauen.


Das vergangene Jahr wird rückblickend betrachtet - Altes darf losgelassen werden und zugleich darf der Same, der im kommenden Jahr aufgehen soll, und zur Wintersonnenwende geboren wird, gesät werden.
Wir schöpfen unsere Kraft aus der Stille und aus der Besinnung an die eigenen Wurzeln, indem wir unseren Ahnen gedenken, mit ihnen sprechen, sie um Rat fragen und auch ihren Segen und Schutz fürs kommende Jahr erbitten.

 

Der Schleier zu den Anderswelten ist jetzt so dünn, dass wir besonders leicht Kontakt zu Wesen aus der Anderswelt aufnehmen können. Wenn sich die Nebel heben, finden wir Menschen die Eingänge zu den Welten der Elfen und Feen. Früher war die Zeit nach Samhain, dem Dunkelheitsfest diejenige, in der die Leute vorwiegend im Haus blieben. Es ist eine stille, tote und kalte Zeit. Die Natur stirbt langsam ab, Mutter Erde zieht sich zurück und begibt sich für einige Zeit zur Ruhe. Das Mysterium des ewigen Kreislaufes wird sichtbar.

Werden – Sein – Vergehen

Wir müssen jedes Mal wieder lernen, Lebendiges gehen zu lassen und den Tod als Teil des Naturzyklus zu begreifen. Diese Zeit lehrt uns, unsere eigene Sterblichkeit nicht zu vergessen und uns dem Prozess des Alterns zu stellen, ohne ihn zu beschönigen.
Diese Energie des Novembers unterstützt uns dabei, unserer Ahnen zu gedenken. Jeder Mensch trägt seine Ahnen in gewisser Weise in sich. Die Gene bestimmen nicht nur über die Form unseres Körpers, sondern sie legen auch fest, mit welchen Begabungen und Schwächen wir unser Leben beginnen. Positive Seiten anzunehmen, fällt nicht schwer, aber auch die negativen sollten wir akzeptieren. Eigenschaften, die wir schon bei unseren Eltern nicht ausstehen konnten und trotzdem manchmal auch an uns wahrnehmen.
Themen, die damit verbunden sind
•    Die eigene Herkunft wertschätzen
•    Das Leben als ewigen Kreislauf wahrnehmen – ohne Tod gibt es auch kein Leben
•    Rückzug allen Lebens auf der Erde - Rückzug von uns Menschen in unsere inneren Welten
•    Sich den innersten, tiefsten und dunkelsten Gefühlen stellen
•    Das alte Jahr beenden – den Samen fürs neue Jahr säen

 

Fragen, die Du Dir im November stellen kannst:


•    Welche Qualitäten, die ich mehr annehmen möchte, sehe ich in meiner männlichen und weiblichen Ahnenlinie?


•    Brauche ich noch Heilung und Aussöhnung in Bezug auf meine Ahnen?


•    Wofür möchte ich mich bei meinen Ahnen bedanken?

 

Die Ahnen ehren
Schaffe Dir einen schönen Ort, wo Du Deine Ahnen ehren kannst, zünde Kerzen für sie an, räuchere und verbinde Dich mit Ihnen:
„Ihr Ahnen, die ihr vor mir kamt und meinen Weg geebnet habt, ich erbitte Euren Segen für meinen Weg und den Weg der Nachfahren. Offenbart mir Eure Talente, Kräfte und Fähigkeiten, auf dass ich sie im Guten anwende und zum Segen für alle und alles entfalte.“

Novembervollmond am 12.11.: mystisch – Er bringt die Schatten nach oben, damit sie durch unsere Vergebung Erlösung erfahren können. Er hilft uns, aus inneren Tiefen in die eigene Mitte und in eine neue Stabilität zu finden.


Oktober: Zeit des Loslassens und des Abschiedes

Achter Monat nach dem altrömischen Kalender
Gilbhart – von vergilbtem Laub,
Weinmond oder Reifmond, wegen der ersten Nachtfröste,
Schlachtemond oder Sterbemond –

weil es früher durch kaltes und feuchtes Wetter eine Häufung der Sterbefälle gab.
2.Oktober - Schutzengelfest
16. Oktober - Hl. Gallus, war früher ein Lostag von vielen Geboten und Verboten bestimmt, für die Bauern der Winterbeginn,
21. Oktober – Festtag der hl. Ursula
31. Oktober – Reformationstag,
Nacht vom 31.10. – 1.11.    Halloween, Samhain, Allerheiligen

 

 

Die energetische Qualität des Oktobers ist der allmähliche Abschied von der nach außen gerichteten Energie.
Der Oktober ist der Monat des fallenden Laubes und die ersten Vorboten des Winters sind nicht mehr zu übersehen. Die Kräfte des Wachstums ziehen sich zurück, von außen nach Ihnen durch den Stamm, in die Wurzeln und hinein in die Erde. Die strahlende Farbenpracht, mit der sich die Natur verabschiedet, zeigt uns, dass auch im Reifen, Loslassen und im Abschied eine große Schönheit verborgen ist


Und während sich die Natur verabschiedet, bietet sich ein Rückblick für uns an:
•    Wieviel konntest Du von dem umsetzen, was dir wichtig war?
•    Hast Du dich ernst genug genommen und genug geliebt, um nach deinen eigenen Regeln und Träumen zu leben?

Der goldene Oktober lehrt uns die Fähigkeit der Unterscheidung in Brauchbares und Unbrauchbares:
•    Wer oder was hat dich auf deinem Weg unterstützt, hat dich genährt und hat dir gut getan?

     

Dies ist die Saat des neuen Jahres!


•    Wer oder was hat dich behindert, hat dich gebremst, hat dir Kraft geraubt und dich geschwächt?

Entscheide, was du wirklich brauchst, setze klare Grenzen und lasse alles andere beherzt los!

 

Übernimm Verantwortung für Deine Energie!

Übernimm Verantwortung für Dich und Dein Handeln auf unserer Mutter Erde!

In früheren Zeiten waren Opfer selbstverständlich – etwas Loszulassen, herzugeben, um im wörtlichen Sinne unbeschwert zu sein!

Wertvolles wurde den göttlichen Kräften zurückgegeben als Dank für deren Unterstützung.
Was bin ich bereit zu opfern, loszulassen, herzugeben als Zeichen des Dankes? Wie sieht mein Beitrag aus?
Alles, was wir loslassen, kann uns in verwandelter Form wieder zufließen im Kreislauf der Kräfte!

Samhain- Halloween (all hallows eve)- Allerheiligen:
Keltisches Neujahrsfest in der Nacht vom 31.10. zum 1.11.
Fest des dunklen Mondes genau zwischen Herbst-Tag-und Nachtgleiche und Wintersonnenwende.
Die Druiden legten zu dieser Zeit den Grundstock für ein neues Jahr, indem sie den "Samen für den Hain, der einmal ein Wald werden soll" setzten. Die Nacht zum ersten November symbolisierte den Übergang vom alten ins neue Jahr. Früher wurde dieses Fest wahrscheinlich in der November Neumondnacht gefeiert. Nur durch den Tod kann neues Leben entstehen – und so steht gerade das Fest Samhain für den ewigen Kreislauf des Lebens.
Es ist ein guter Zeitpunkt, um an die eigene Sterblichkeit zu denken, denn unsere Vorfahren wussten, dass in dieser Nacht die Schleier zwischen den Welten der Lebenden und der Toten besonders dünn sind. Gedenke an diesem Tag auch deinen Großmüttern und Großvätern, sie stehen für das Jahr, das nun auch alt und grau ist. Wenn sie noch leben, schick ihnen Karten, lade sie zum Essen ein. Versuche, dich mit Deiner Vergangenheit auszusöhnen.
Wir schöpfen unsere Kraft aus der Stille und aus der Besinnung der eigenen Wurzeln, indem wir unseren Ahnen gedenken, mit ihnen sprechen, sie um Rat fragen und auch ihren Segen und Schutz fürs kommende Jahr erbitten.

Begrüßung der dunklen Jahreshälfte:
Nimm dir bewusst an einem Abend Zeit und verabschiede die helle Jahreshälfte, die Zeit der Aktivität, des Lichtes und des Draußen-Seins und begrüße all die Dinge, die schön an der dunklen Jahreshälfte sind: Bücher lesen, sich drinnen gemütlich einkuscheln, Kerzenlicht, Tee trinken…
Für jede Begrüßung zündest Du ein Teelicht an, bis es ganz hell um dich ist und beendest dein kleines Ritual mit der Bitte um einen guten Winter.

Oktobervollmond am 13.10.:
Zentriere dich, und richte dich aktiv neu aus. Entrümple, reinige, ordne und bereite dich bewusst auf die kommende Jahreszeit vor.